– Eine Buchrezension von Clara Hoffmann –
Bevor ich dieses Buch in den Händen hielt, war mir der Begriff „Raunacht“ nicht geläufig. Das mir noch unbekannte und mystische Cover sowie der Titel des Buchs haben meine Neugierde geweckt. Zuerst informierte ich mich darüber, was man unter einer „Raunacht“ versteht.
Als „Raunächte“ kann man die Nächte zwischen dem 25. Dezember und dem 6. Januar bezeichnen. Der Begriff entspringt der keltischen Mythologie, in der damals bei der Zeitrechnung das Mondjahr und das Sonnenjahr miteinbezogen wurden. Das macht die Zeit zwischen dem alten und neuen Jahr so besonders und dies wird auch in Märchen, Mythen und Legenden deutlich. Man nimmt sich Zeit, um mit dem alten Jahr abzuschließen, zu reflektieren und sich für das neue Jahr zu sortieren.
Das Buch wurde von Petra Braun illustriert, erschien in der arsEdition im September dieses Jahrs und widmet jeder der zwölf Raunächte ein Kapitel. Die einzelnen Kapitel befassen sich mit Themen, die zu den Raunächten passen und enthalten Gedichte, Geschichten, Sprüche und Sagen aus verschiedenen Ländern, Religionen und Kulturkreisen. Für dieses Buch wurden verschiedene Werke von Autoren ausgewählt, wie z.B. Friedrich Schiller oder Johann Wolfgang von Goethe. Außerdem werden mystische Schutzsymbole und das Räuchern erklärt. Jedes Kapitel enthält auch kleine Aufgaben und Fragen zu den zwölf Nächten.
Dieses mit magischen und mystischen Geschichten gespickte Buch nimmt den Leser mit auf eine Reise durch verschiedene Zeiten. Alte und neuere Geschichten werden in diesem Sammelband miteinander kombiniert.




































